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Geschichte des Feuerlöschers

Im Jahr 1723 patentierte der bekannte Apotheker und Chemiker Ambrose Godfrey eines der frühesten bekannten Geräte zum Löschen von Bränden. Es bestand aus einem fassähnlichen Behälter, der mit einer Löschflüssigkeit gefüllt war und in dem sich eine Metallkammer mit Schießpulver befand. Im Falle eines Brandes wurde das Schießpulver durch ein System von Zündschnüren entzündet und explodierte. Dadurch wurde die Kammer zerstört und die Flüssigkeit auf den Brand gespritzt. Solche Geräte gab es sowohl als fest installierte Systeme zum Schutz von Gebäuden als auch in kleineren tragbaren Ausführungen.

Im Jahr 1734 kam der deutsche Arzt M. Fuches auf die Idee, mit Wasser oder einer Salzlösung gefüllte Glaskugeln zum Löschen von Bränden einzusetzen. Die Kugeln wurden ins Feuer geworfen, wobei das Glas zerbrach und die Flüssigkeit freisetzte. Diese frühen Löschmittel waren relativ klein und ihre Wirksamkeit war begrenzt, stellen jedoch eine interessante Entwicklungsstufe auf dem Weg zu den modernen Feuerlöschern dar.

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